authors

Matko Abramić, geboren am 8. August 1984 in Čakovec, Kroatien. Aufgewachsen in Varaždin, wo er 2003 maturierte. Studium der kroatischen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie der tschechischen Sprach- und Literaturwissenschaft an der Philosophischen Fakultät Zagreb. Studienabschluss 2013. In seiner Freizeit schreibt er Gedichte, Kürzestgeschichten und Kurzgeschichten. Abramićs Lyrik erschien in den Zeitschriften Zarez, Vijenac und Balkan Express. 2006 erhielt er den Rektor-Preis für seinen Lyrikband „Ono je samo olujne boje…“, welcher 2007 von der Philosophischen Fakultät Zagreb herausgegeben wurde. Sein zweiter Lyrikband „Totalna rasprodaja ideja“ wird demnächst veröffentlicht.

Dragan Aleksić wurde 1958 in Bela Crkva in Jugoslawien (heute Serbien) geboren und studierte Kunstgeschichte in Belgrad. 1992 debütierte er mit dem Roman „Helldunkel“. Seit 2006 lebt er in North Olmstedt, Ohio/USA. Bücher: Kjaroskuro [Helldunkel] (1992, Roman), Bog se brine za Iliju (Gott sorgt für Elia, Roman), Nakjuce (Vorvorgestern, price), Reditelj (Der Regisseur, Roman), Josija iz bele sinagoge (Josia aus der Weissen Synagoge, Roman), Proste smrti (Sinnloser Tod, price), Izmedju Nere i Karasa (Zwischen Nera und Karasch, Roman), Novi nos Sneska Belica (Neue Nase Schneemann, slikovnica), Oko sa strane (Seitenblicke, Roman).

Ružica Aščić (1987) hat Publizistik und Geschichte in Zagreb studiert. Ihre Kurzgeschichten wurden in Literaturzeitschriften und Sammelbänden veröffentlicht. Mit einer Kurzgeschichte ist sie in der Anthologie „Bez vrata, bez kucanja: novi hzrvatski prozaici“ vertreten. Sie hat den Marin Držić Preis für Dramentexte erhalten sowie die Preise Ulaznica und Arteist für Kurzgeschichten. Sie schreibt Mikrogeschichten für das Internetportal „Booksa“ und lebt in Zagreb.

Snježana Baković: Ich schreibe Poesie und Prosa. Einige meiner Geschichten wurden in gedruckter Form auf verschiedenen Wettbewerben und in Literaturzeitschriften materialisiert, doch stolzer als auf alle anderen bin ich auf die erste Geschichte, die ich heimlich an eine Frauenzeitschrift schickte, als ich dreizehn war, und für die ich sogar ein Honorar erhielt, kein hohes, aber durchaus ausreichend, um mir Turnschuhe zu kaufen, die aufgrund der Tatsache, dass sie mit meinem ersten verdienten Lohn gekauft wurden und von der ersten Geschichte (damals wusste ich nicht, ob es mehr davon geben würde), für mich zu den schönsten und wichtigsten Turnschuhen der Welt wurden. Im Nachhinein gab es selbstverständlich noch eine Vielzahl von Turnschuhen sowie Worte, Gedichte und Geschichten, erzählten und nicht erzählten. Die nicht erzählten tragen vielleicht die größte Schuld an den niedergeschriebenen oder vielleicht ist es doch umgekehrt. Ich weiß nicht.

Thomas Ballhausen, 1975 in Wien geboren. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Wien. Autor, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Filmarchiv Austria und Lektor an der Universität Wien. Literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. Kolik, Krachkultur, Lichtungen) und Anthologien (u.a. Zum Glück gibt’s Österreich, Wagenbach). Zahlreiche Buchpublikationen (Auswahl): Die Unversöhnten (2007), Bewegungsmelder (2010), aspern. Reise in eine mögliche Stadt (2013; gem. mit Andrea Grill und Hanno Millesi), zuletzt in der Edition Atelier: Lob der Brandstifterin und In dunklen Gegenden, aus dem die hier abgedruckte Erzählung „Noten“ entnommen wurde. Preise (Auswahl): Reinhard-Priessnitz-Preis (2006), Holfeld-Tunzer-Preis (2008).

Bettina Buchbauer, geboren 1987 in Ried im Innkreis. Nach dem Schulabschluss zog sie nach London, arbeitete an einem HIV-Projekt in Mauritius und schrieb für die Zeitschrift Volume. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Betriebswirtschaft in Wien, war Mitarbeiterin des Filmarchivs Austria, der Universität Wien und im Moment des Verlags Edition Atelier.

Mirko Božić, geboren am 7. Juni 1982 in Mostar (Bosnien und Herzegowina), wo er als literarischer Übersetzer, Kunstkritiker und Schriftsteller arbeitet. Studierte Englisch und Kroatisch an der Universität in Mostar. Als Begründer der Vereinten Literaturfront, eines Netzwerkes für junge Autor(inn)en, moderierte er verschiedene Literaturprogramme. Er nimmt an Literaturfestivals teil, organisierte das Autorenprojekt „Post aus Südost“ und schreibt wöchentliche Kulturkolumnen für die Internetportale Poskok und Mostarlife. In seiner Freizeit unterrichtet er Kroatisch als Fremdsprache, wandert und bäckt Kuchen. 2000 erhielt er den Šimić-Preis für den besten Nachwuchsdichter in Bosnien-Herzegowina, 2003 den Literaturpreis der Zeitschrift Opomena für die beste Kurzprosa und 2012 den Literaturpreis der Stadt Karlovac für den besten Lyriker unter 30. 2001 wurde sein erster Gedichtband „Jedrim kroz buru“ (Durch den Sturm segelnd) veröffentlicht, 2004 erschien „Bijele noći“ (Weiße Nächte), und demnächst erscheint sein dritter Band „Mrlje na njenim rukama“ (Die Flecken an ihren Händen).

Ivan Čobanov: Ich komme aus Velika Gorica in Kroatien, wurde 1980 geboren und vom Beruf bin ich Ökonom. 2010 habe ich dank des Workshops für Kurzgeschichten des Zentrums für Kreatives Schreiben (Centar za kreativno pisanje – CeKaPe) in Zagreb begonnen mich intensiver mit dem Schreiben von Kurzgeschichten zu beschäftigen. In dieser Zeit wurden zwei meiner Geschichten in den CeKaPe-Ausgaben „Sušičke kronike“ und „Krom i pakao“ veröffentlicht. Mein Wunsch ist es, die Leser/innen mit Worten in die Welt meiner Fantasie einzuführen.

Gerda Dalipaj was born in Elbasan, Albania in 1977. She studied psychology and ethnology at the University of Tirana and at the Université Aix-Marseille, where she is currently a PhD candidate. She is co-founder of the Center for Historical and Anthropological Research in Albania (CHAR) and has additionally worked as a journalist. Apart from numerous scientific articles, she has published three poetry collections in Albanian language. In 2006 the Austrian journal Manuskripte published poetries from her collection „Zgjidh nyjet“ (Resolving the nodes) in a bilingual version German-Albanian. Gerda Dalipaj has been invited continuously to readings in Germany and Austria. In 2012 she presented her latest book „tranzivore“ (the transivore) in Magdeburg during the InterLese Festival. The two poetries in this volume are part of the forthcoming poetry collection “provincë gjermane” (german province).

Adnan Djedovic

Marko Kovac wurde 1982 in Deutschland geboren (NRW) und lebt jetzt in Zadar (Kroatien). Dazwischen konnte man ihn noch an der ein oder anderen Örtlichkeit zu jeweils unterschiedlichen Punkten auf der Zeitachse antreffen, an denen er sich jeweils mit recht unterschiedlichen Beschäftigungen beschäftigte. Er schreibt auf Deutsch und Kroatisch.

Miloš Đurđević, geboren 1961 auf der Insel Rab, Kroatien. Erschienen sind bereits vier Gedichtbände, zwei Bände mit Essays und literaturkritische Texte sowie eine Anthologie zeitgenössischer kroatischer Dichter. Seine Lyrik, Literaturkritik und Essays wurden übersetzt und in diversen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Er nahm an zahlreichen Literaturfestivals und Seminaren in Kroatien und im Ausland teil. Außerdem wurden mehr als dreißig seiner literarischen Übersetzungen aus dem Englischen publiziert (Lyrik, Fiktion, Literaturtheorie, Philosophie). Đurđević ist Herausgeber der kroatischen Internet-Literaturzeitschrift Poetry International Web (PIW http://www.poetryinternational.org). 2009 nahm er an einem internationalen Autorenprogramm der Universität in Iowa, Iowa City, USA, teil. Er lebt und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller und Herausgeber in Zagreb.

Nika Dušanov, geboren 1978 in Osijek. Studium der serbischen Literaturwissenschaft an der Philosophischen Fakultät in Novi Sad, Serbien. Er gehört einer jungen Generation serbischer Dichter an. Sein Werk ist an eine Gruppe von Dichtern aus der multikulturellen serbischen Stadt Novi Sad gebunden, die nach 2000 ihren Durchbruch hatte. Die Gruppe begann während der Universitätszeit mit ihrem Engagement und hatte Auswirkungen auf den literarischen Underground sowie Mainstream. 2005 veröffentlichte er den Gedichtband „Bacač noževa“, seine Texte sind außerdem mehrfach in serbischen Literaturzeitschriften erschienen.

Kristina Hocevar

Ballsor Hoxha

Živojin Krste Ivković, geboren 1953 in Donji Milovac, Serbien. Begann während der Gymnasiumszeit Lyrik und Kurzprosa zu schreiben. Studierte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Belgrad und schloss 1980 das Studium ab. Schreibt lyrische Prosa, Kurzgeschichten, Geschichten, Erzählungen und Romane. Veröffentlicht wurden die Romane Kao zimski vlak (2007/2008), Dugo buđenje pred odlazak (2009/2010), Pustinja (2012), Obala (2013), Muke po Varvari (2013). Für das Manuskript „Obala“ bekam er den Literaturpreis für den besten unveröffentlichten Roman des Instituts „Goldene Eule“ für Schulbücher und Lehrmittel der Republik Serbien überreicht. Er beschäftigte sich auch intensiv mit Malerei und ist seit 2005 vorrangig Schriftsteller.

Miljenko Jergović, geboren 1966 in Sarajevo, studierte dort Philosophie und Soziologie  und ist Mitbegründer der GROUP 99. Lebt und arbeitet als Schriftsteller und Essayist in Zagreb und ist als politischer Kolumnist für verschiedene kroatische, bosnische, serbische sowie internationale Zeitungen tätig. Auswahl auf deutsch veröffentlichter Werke: Sarajevo Marlboro, 1996, Mama Leone (2000), Buick Rivera (2006), Freelander (2007) Das Walnusshaus, 2008. Seine Texte wurden in mehr als 15 Sprachen übersetzt.

Miodrag Kojadinović is a Canadian born in Serbia, who spent most of the last decade teaching at universities in East/South East Asia. He comes from a family of artists and Olympic competitive sportsmen on his mother’s side and world travellers on both sides of the family (of his four great-grandfathers, three lived in three different faraway countries for decades). This is also manifest in Miodrag’s own life: his writing has been published in English, Serbian, French, Traditional Chinese, Russian, Dutch, Portuguese, Hungarian, Simplified Chinese, and Slovene in 21 countries of Europe, Asia, Oceania, and North America. His photography was exhibited in galleries and/or published in the US, Hong Kong, Serbia, Nepal, Spain, and Mainland China. He appears in several episodes of TV series and documentaries from Canada, Holland, Turkey, and China, one of which, about himself as a nomad seeking a place under the Sun, was shown at the IDFA (Amsterdam).

Elizabeta Končić Trlek wurde 1972 in Zagreb geboren. Sie hat Gestalttherapie und Kybernetik an der Fakultät für Bildung und Rehabilitationswissenschaft studiert. Sie arbeitet in zwei Volksschulen als Bildungsrehabilitatorin. Bis jetzt wurden ihre Geschichten in den Sammelbänden „Poqueerene priče“ (Zagreb, 2004) und „PitchWise 2012“ (Sarajevo) veröffentlicht. Weiters hat sie den Erzählband „Kako je zvrk pronašao sebe“ (Unibook, 2011) über Gewaltfreiheit für Kinder herausgegeben.

Frančeska Liebmann, geboren 1981 in Čapljina, Bosnien und Herzegowina. In ihrem Geburtsort besuchte sie das Gymnasium. Von 1999 bis 2006 studierte sie Kroatistik und Germanistik an der Fakultät der Philosophisch-Humanistischen Wissenschaften der Universität Mostar in Bosnien und Herzegowina. 2007 bekam sie eine Arbeitsstelle als kroatische Fremdsprachenassistentin am Zweisprachigen Bundesgymnasium Oberwart und an der Golf-HAK Stegersbach, wo sie bis 2011 beschäftigt war. Seit 2010 arbeitet sie an ihrer Dissertation und studiert am Institut für Slawistik in Graz. Seit August 2011 ist sie sehr glücklich verheiratet und wohnt in der Südsteiermark.

Dejan Matić, born in 1979 in Kruševac (Serbia). He graduated from the Department of Serbian Literature at the Faculty of Philology of Belgrade University. He has published poetry in literary periodicals. He is one of the founders of the Treći Trg (Third Square) periodical, the director of the international Belgrade Festival of Poetry and Books „Snap up! Poetry!“, and the Editor-in-Chief of the literary periodical Treći Trg (www.trecitrg.org.rs). He has published a collection of poetry entitled „Between Thirty-Three and Death“ (Između tridest treće i smrti, Društvo Ištocnik, Belgrade, 2013).

Vesna Perić (1972, Beograd, Serbien) ist Dramen- und Prosaautorin. Sie hat Dramaturgie und Szenario an der Fakultät für Dramenkunst in Belgrad studiert und am Institut für Film- und Medientheorie magistriert. Sie beschäftigt sich mit Filmkritik und -theorie und veröffentlicht wissenschaftliche Arbeiten. Sie schreibt Kurzgeschichten, Bühnen- und Hörspiele. Ihre Poesie und Proza wurden sowohl in den Zeitschriften ProFemina, Književnost, Beogradski književni časopis und Povelja, als auch in den Kurzgeschichtenbänden „Zemaljski dugovi“ (Laguna, 2012) und „Putnik s dalekog neba“ (Laguna, 1013) publiziert. Sie ist Autorin von sieben für Radio Belgrad produzierten Hörspielen, für das sie als Chefredakteurin des Dramenprogramms tätig ist. 2012 hat sie von dem Hartefakt Fonds den Preis für den besten regional engagierten Dramentext erhalten.

Ivana Perica (1984) promoviert zum Thema „Die privat-öffentliche Achse des Politischen: Das Unvernehmen zwischen Hannah Arendt und Jacques Rancière“. Dazu schreibt sie Essays, Rezensionen, Lyrik und literarische Prosa, die bis jetzt in den Zeitschriften Tema, Zarez, Wespennest, Lichtungen, aerosol.cc und an den Internetplattformen http://www.textfeldsuedost.com, http://www.h-alter.org und http://www.sicetnon.org erschienen sind. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Blaberon“, für den sie den Aufsatzband „Političko ↔ Pedagoško: Janusova lica pedagogije“ (Zagreb, 2012) herausgegeben hat (blaberon.wordpress.com/zbornik-politicko-pedagosko/). Soeben ist ihr Buch der Poesie „Mirila“ erschienen.

Željko Perović, geboren 1961 in Visoko, Bosnien-Herzigowina. Hat bisher zwei Gedichtbände in slowenischer Sprache herausgegeben (Podarjeni glasovi, Mladika, Trat, 1997; Kapljevina, Mariborska literarna družba, Maribor, 2001), einen in kroatischer Sprache (Utiha, Neklada Mlinarec&Plavić, Zagreb, 2002) und einen in bosnischer (Golim sinapsama, KNS Sarajevo, 2009); er befasste sich auch mit dem Übersetzen von Prosa und Poesie aus dem Kroatischen, Serbischen und Bosnischen ins Slowenische und umgekehrt. Seine Übersetzungen und seine Poesie wurden in zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzigowina und Serbien veröffentlicht. Er lebt und arbeitet in Maribor.

Jorghi Poll lebt und arbeitet als Autor und Verleger in Wien. 2009 gründete er als Lektor und Geschäftsführer den Bühnenverlag gleichzeit Verlagtheater. Ab 2012 Verlagsleitung und Lektorat der Edition Atelier, mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössische Literatur. Mit seinen Theaterstücken hatte er verschiedene Uraufführungen, u.a. Die Hängenden Gärten im Pygmaliontheater Wien und für Linz 09 (Regie: Karoline Hartel) und 2010 My Generation an der Garage X Theater Petersplatz in Wien (Regie: Antje Schupp), sowie mit seiner Prosa diverse Publikationen in Literaturzeitschriften, Anthologien und Magazinen.

Kristina Posilović, geboren 1982 in Rijeka, Kroatien. Studierte Kroatistik und beendete das Doktoratsstudium für Literatur, Kultur, darstellende Kunst und Film an der Philosophischen Fakultät in Zagreb. Aufbaustudium über Menschenrechte für Frauen und Gleichberechtigung der Geschlechter am Zentrum für Frauenforschung (Zagreb, 2008). Arbeitete in Rijeka als Assistentin an der Kroatistik der Philosophischen Fakultät (2010–2013), als Journalistin für das Radio SVID (2007–2008); war Vorsitzende des Vereins für Frauen in Wissenschaft und Kunst (2010–2012) und Herausgeberin der Zeitschrift für Kunst und Kultur RE (2013) u.v.m. Fünf Gedichtbände wurden bereits veröffentlicht: O vječnosti i drugim neprilikama (2013), Canto azzurro (2012), Barcelona (2009), pHI Odessa (2007) i Agara (2005). Ausstellungen/ Performances: Jebo državu koja greškenema (Rijeka, 2014), Introspection: Who Am I? (Ljubljana, 2011). Im Rahmen eines Literaturstipendiums in Graz (2013) entstand der Gedichtband „Kuga i njezine kćeri“ (2014). Erhielt die jährliche Auszeichnung der Gespanschaft Primorsko-goranska županija für ihren Beitrag zur Förderung von Menschenrechten und Gleichberechtigung der Geschlechter (2014). Seit 2013 freiberufliche Künstlerin und Schriftstellerin.

Sebastian Reiner, 1986 in Vöcklabruck geboren, aufgewachsen in der Großfamilie Reiner-Lehner in Timelkam und Vöcklabruck. 2000 bis 2005 an der HTBLA Leonding. 2005 bis 2006 Studium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. 2006 bis 2007 Zivildienst im Altersheim Neukirchen an der Vöckla. Seit 2007 Studium der Germanistik in Wien. Schreibt Lyrik, Prosa und Theatertexte in Standardsprache und Dialekt. Veröffentlichungen von Gedichten in Zeitschriften und auf Ausstellungen. 2010 Uraufführung seines ersten Theaterstücks Ruhepause im mo.ë in Wien. 2. Platz beim Manfred-Maurer-Literaturpreis 2010. Textliche und konzeptuelle Mitarbeit am Straßenmusik-Theaterstück Reclaim! / Maracatu. Die Geschichte einer (Rück-)Eroberung, das am Pflasterspektakel 2012 in Linz uraufgeführt wurde.

Kujtim Rrahmani geboren 1968, Professor am Institut für Albanologie in Prishtina, Kosovo. Doktorat der Literaturtheorie / Albanologie an der Universität Prishtina. Publikationen im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaft: The hidden grammar of motifs (1998), Intertextuailty and Orality (2002), Anthropoetics: a confession (2008) und Letters and Ideology (2012). Rrahmani veröffentlichte Prosa und Artikel in akademischen Zeitschriften und gewann diverse Literaturpreise. Gaststipendiat an der Universität Graz (2002), University of Bristol, Großbritannien (2005), LSE (CSGG, 2005), Maison des sciences de l’homme in Paris (2006), George Washington University (2009), Universität Leuven, Belgien (2010), Universite de Perpignan, Frankreich (2013), University of Michigan (November 2013) sowie der Freien Universität Berlin (März 2014). Seine Interessen umfassen Literaturtheorie, moderne und zeitgenössische albanische Literatur, Nationalismus, literarische Anthropologie, Politik, Phänomenologie, Oralität und Intertextualität.

Lena Rubey, 1986 in Wien geboren, wo sie schreibt und lebt und zuletzt ein Jahr Erfahrung als Buchhändlerin sammelte. Diplomstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft (Abschluss 2012). 2012: Zulassung zum Studium Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim (kein Antritt). 2013: Publikation In: Podium – Doppelheft 169/170: halbvoll/halbleer, mit dem Text leerräume.n, sowie Teilnahme an der Lesung im Rahmen der Heftpräsentation im Literaturhaus Wien. 2013 Mitarbeit als Autorin bei dem Projekt BUCH-PILOTEN, einem integrativen Bildungsprojekt in Wien, sowie Mithilfe bei dem Integrationsprojekt TheaterFlucht-Österreich. Bald geht sie auf eine große Reise. Stift und Papier kommen mit.

Filip Šimunović wurde in Sarajevo geboren und ist in Split aufgewachsen. Er hat einige Geschichten auf Englisch und Kroatisch veröffentlicht.

Elena Strezoska wurde 1992 in Prilep/Mazedonien geboren. Sie studiert Deutsche Sprache und Literatur an der Filologischen Fakultät Blazje Koneski in Skopje. Bisher hat sie eigene Gedichte und Texte in ihrem Blog strezoskae.wordpress.com und in der studentischen Zeitschrift Izlez veröffentlicht. Zurzeit arbeitet sie an ihrem ersten Gedichtband.

Dragan Velikić, geboren 1953 in Belgrad. Jugend in Pula, Istrien. Ab 1999 Leben im Exil (Deutschland, Österreich, Ungarn). Aufsätze in verschiedenen europäischen Zeitschriften (u.a. Die Zeit, FAZ, Liberasion, La Repubblica, Frankfurter Rundschau, Die Woche, Profil, Der Standard, Die Weltwoche, Lidove Noviny). 2005–2010 Botschafter der Republik Serbien in Österreich. Das literarische Opus umfasst neun Romane, drei Erzählbände und fünf Essaybände. Er ist der meistübersetzte serbische Autor im deutschen Sprachraum. In deutscher Sprache erschienen die Romane Via Pula, Das Astragan-Fell, Der Zeichner des Meridian, Lichter der Berührung, Dante-Platz, Der Fall Bremen, Dossier Domaszewsky, Das russische Fenster und Bonavia. Velikić erhielt für den Roman „Das Russische Fenster“ den NIN und Meša Selimović Preis. Außerdem wurde er mit dem internationalen Mitteleuropa Preis (2008) und dem Preis der Stadt Budapest (2013) ausgezeichnet. Derzeit lebt er als freier Schriftsteller in Belgrad.

Jana Volkmann, 1983 in Kassel geboren. Sie hat im Norden, im Westen und im Osten Deutschlands gewohnt. In Berlin hat sie Europäische Literaturen studiert und erste Prosatexte veröffentlicht. Seit 2010 liest sie regelmäßig Kurzgeschichten in Cafés, Kneipen und Kultureinrichtungen. Sie hat sich die Bühne mit unterschiedlichen Autoren geteilt und verschiedene Städte zum Lesen bereist, darunter Leipzig, Hamburg und Fribourg (CH). Mittlerweile lebt und schreibt sie in Wien und arbeitet an einer Dissertation über Hotels in der Gegenwartsliteratur. Buch-Veröffentlichung: Schwimmhäute (Kurzgeschichten, 2012)

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